Rezension Die Überlebende


Erscheinungsdatum: 21.Juli 2017
Verlag: Rowohlt
544 Seiten
9,99€

472 Tage lang lernte sie, wie viel ein Mensch ertragen kann:
Flora Dane, College-Studentin, am hellichten Tag gekidnappt. Wie durch ein Wunder überlebte sie. Und entkam ihrem Peiniger. Sieben Jahre ist das nun her - doch vergessen kann Flora nicht. Die Wände ihres Zimmers sind voller Fotos: Mädchen, die weniger Glück hatten als sie. Mädchen, die jetzt tot sind. Flora schwört, sie niemals im Stich zu lassen.
Und dann ist wieder eine junge Frau verschwunden. Kurz darauf wird Detective D.D. Warren an den Tatort eines grausigen Verbrechens gerufen: Ein Mann - verbrannt. Eine junge Frau - nackt und gefesselt. Flora Dane. 


Erzählt wird dieser Thriller auf zwei Zeitebenen. Auf der einen befinden wir uns in der Gegenwart, in der D.D. Warren versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Sie muss den Fall eines verschwundenen Mädchens aufklären und dann ist man auch nicht wirklich sicher, was eigentlich mit Flora Danes ist. Ist sie wirklich nur ein Opfer?
Diese Ebene war für mich sehr zäh und nur mittelmäßig spannend zu lesen. Einzig die Einschübe aus der Vergangenheit, in denen von Floras Gefangenschaft berichtet wird, haben mich am Lesen gehalten.

Alles in allem ist "Die Überlebende" ein solider Thriller, den man lesen kann. Kein Pageturner, aber spannende Sequenzen sind durchaus vorhanden.

Obwohl dieser Roman der sechste (oder achte?) Band einer Reihe ist, kann man ihn gut lesen, ohne die anderen Bücher gelesen zu haben.

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