Rezension Dunkelgrün fast schwarz

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Erscheinungsdatum: 5. März 2018
Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt
480 Seiten
24€

Mareike Fallwickl erzählt von Schatten und Licht, Verzweiflung und Sehnsucht, Verrat und Vergebung. Ihr packendes Debüt bringt alle Facetten der Freundschaft zum Leuchten, die Leidenschaft, die Sanftheit – und die Liebe, in ihrer heilsamen, aber auch funkelnd grausamen Pracht.

Rezension Abifeier

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Erscheinungsdatum: 15. Februar 2018
Verlag: Galiani
160 Seiten
17€

Immer wieder steht ja im Raum, dass Rezensionen zu Büchern, die man vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommt, nicht wirklich objektiv sein können, dass man sich quasi nicht traue, ein Buch negativ zu bewerten.
Nun, dann dürfte folgender Text nie das Licht meines Blogs erblicken...

"Abifeier" von Eric Nil umfasst ja nur 160 Seiten, da sollte man meinen, das sei im Nu ausgelesen.
Weit gefehlt, dieses Buch zog sich wie Kaugummi und langweilte mich durchgehend bis zum bitteren Ende - denn durchgehalten habe ich!
Ich weiß nicht, mitreden kann ich nicht, ich bin weder geschieden, noch lebe ich in einer Patchwork-Konstellation, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich ein erwachsener Mensch mit einer minimalen geistigen Reife so aufführt und so denkt, wie es der Protagonist hier macht. Die ersten zwei Drittel drehen sich nämlich ausschließlich um dessen Problem, wer neben wem auf der Abifeier seiner Tochter und des Sohnes seiner Lebensgefährtin sitzen /nicht sitzen soll/will/kann/muss und welche Gefahren es geben könnte, wenn eine bestimmte Konstellation eintreffen würde. ERMÜDEND! KINDISCH! DUMM!
Mehr Handlung hat diese Geschichte nicht.

Zwei Punkte vergebe ich deshalb, weil wenigstens der Schreibstil von Eric Nil angenehm zu lesen war. Der Inhalt war es nicht.

Rezension Schlüssel 17

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Erscheinungsdatum: 9. Februar 2018
Verlag: Ullstein
512 Seiten
15€

In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt.

Ein Thriller, der auf zwei Zeitebenen spielt, das ist wie gemacht für mich. 1998 zeigt uns die Kinderzeit von Tom Babylon, in der seine kleine Schwester verschwand und der Schlüssel 17 zum ersten Mal eine Rolle spielte. Im Jahr 2017 spielt die eigentliche Geschichte, in der Babylon einen äußerst grausamen Mord aufzuklären hat. Der flüssige Schreibstil lässt einen durch die Seiten fliegen, die Spannung bleibt eigentlich stets auf einem gewissen Stand. Und das Ende... Das Ende zwingt einen nahezu, den nächsten Fall mit Tom Babylon zu lesen. Schlüssel 17 ist ein durchwegs solider, empfehlenswerter Thriller, der Appetit auf mehr macht.

#NetGalley

Rezension Anschlag von rechts

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Erscheinungsdatum: 22. Mai 2017
Verlag: cbj
192 Seiten
14,99€

Mitten unter uns: Rechtsextremismus heute

Irgendwo in einer Kleinstadt mitten in Deutschland treffen sich drei Freunde auf ein Feierabendbier. In den sozialen Netzwerken haben sie sich schon an ausländerfeindlichen Pöbeleien beteiligt. Nun werden sie zu Verbrechern, denn wenige Stunden später werfen sie einen Molotowcocktail in eine Flüchtlingsunterkunft. Die Bewohner, darunter auch Kinder, entkommen nur knapp.

Reiner Engelmann recherchiert die Hintergründe dieser schrecklichen Tat. Er analysiert die Beweggründe und er befragt die Opfer, die sich in Deutschland endlich sicher gefühlt hatten. Dabei wird deutlich: rechtes Gedankengut und Fremdenfeindlichkeit sind in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen und viel zu lange unbeachtet geblieben.


Nüchtern, emotionslos, eigentlich wie ich mir eine Gerichtsakte vorstelle, schreibt Reiner Engelmann über einen feigen Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim. Dieser Stil hebt "Anschlag von rechts" von anderen Jugendbüchern ab und passt sehr gut zum Inhalt, der nicht darauf abzielt, ein spannungsgeladener Roman zu sein.

Beginnend mir einem Prolog und einem "Vorboten" genannten Kapitel wird der Leser in das Buch geführt. Vorboten findet man überall seit längerer Zeit und es liegt mehr denn je an jedem einzelnen von uns, diese nicht zu übersehen, sondern laut dagegen anzugehen.

Daran anschließend lesen wir von fünf Schicksalen, von Menschen, die aus ihrer Heimat aus den unterschiedlichsten Gründen geflohen sind.

In Teil 2 des Buches sind wir Zeugen der Tat und lernen die drei Täter kennen, drei Menschen, die logischerweise dem Klischee eines Wutbürgers zu 100% entsprechen.

Im letzten Teil begleiten wir die Gerichtsverhandlung und erfahren das Urteil.

Bezeichnend, wie diese drei rassistischen Täter von ihrem Umfeld gesehen wurden:
"Es seien im Grunde doch ganz anständige Leute. Nett, hilfsbereit, zur Stelle, wenn man sie brauchte." ( S. 162)

Im Nachwort geht Reiner Engelmann auf die unterschiedlichen Ursachen und Gründe ein, die Menschen dazu bringen können, ihr eigentliches Leben und ihre Existenz aufzugeben und ins Ungewisse zu fliehen - absolut lesenswert und wichtig.

Abgeschlossen wird "Anschlag von rechts" mit einem ausführlichen Glossar, in dem rechtsextreme Symbole und Codes erklärt werden, sowie Musik und Bekleidung.

"Ein Zeitzeuge, der den Holocaust überlebt hat, sagte mir einmal, Konzentrationslager seien nicht von heute auf morgen wie Pilze aus dem Boden geschossen.
Viele kleine Dinge seien es gewesen, die sich im Laufe der Jahre aufgetürmt hätten.
Das Schlimmste sei der Hass gewesen." ( S. 170)

Fazit:
Meiner Meinung nach sollte "Anschlag von rechts" zur Pflichtlektüre in Schulen werden.

Rezension Happy Carb: Mehr Low Carb Lieblingsrezepte

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Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2017
Verlag: Systemed
280 Seiten
22€

NOCH mehr Low-Carb-Rezepte. Mit der Extraportion Happiness und Mmmmh! Mehr geht nicht? Falsch gedacht, denn die Happy-Carb-Erfolgsbloggerin Bettina Meiselbach legt nochmal kräftig nach und beglückt ihre Fans mit einem neuen kunterbunten Kochbuch. 150 großartige Low-Carb-Rezepte aus der Happy-Carb-Küche, die ganz laut Iss-Mich-Jetzt! rufen. 

Auf den ersten 46 Seiten gibt Bettina Meiselbach einen Überblick darüber, wie sie das Prinzip "Low Carb" für sich umgesetzt hat und welche Küchenutensilien und Lebensmittel bei ihr unerlässlich sind. Sicherlich interessant für Neulinge auf diesem Gebiet, für "Fortgeschrittene" eher überflüssig.
Dann folgen die Rezepte, die wirklich vielfältig, abwechslungsreich sind und durchwegs lecker klingen.
Angefangen über Frühstücksideen über Suppen, Fleisch und Fisch, Vegetarischem und Salaten bis zu Knabbereien und Süßem (sic!) wird nichts vergessen, was das LC-Herz begehrt.

Ich bin ja wirklich niemand, der auf die Cover von Büchern eingeht (ihr könnt euch gerne auf meinem Blog vergewissern), hier aber MUSS es erwähnt werden, denn durch das wunderschöne, auffällige Cover bin ich überhaupt auf dieses tolle Kochbuch aufmerksam geworden.
Dieser liebevoll, verspielte Stil zieht sich durchs gesamte Buch und macht es dadurch zu einem ganz besonderen Schätzchen.

Auch für kochbegeisterte Menschen, die NICHT dem LC-Essen folgen, ist "Happy Carb" wirklich zu empfehlen.

Hier gibt es auf der Verlagsseite einen Überblick aller bereits erschienenen "Happy Carb"-Büchern.

Und hier ist der Blog von Bettina Meiselbach "Happy Carb", der wirklich mehr als einen Blick wert ist.

Rezension Kleine große Schritte

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Erscheinungsdatum: 2. Oktober 2017
Verlag: C. Bertelsmann
592 Seiten
20€

Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt.

Rezension Magere Jahre

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 Erscheinungsdatum: 18. September 2017
Verlag: Patmos
184 Seiten
19€

Nicole Knörr beschreibt in ihrem Buch "Magere Jahre - Wie ich meine Essstörung überwand" ihren ganz persönlichen Weg in eine Essstörung, die sie an den Rand des Sterbens brachte.